Unsere Geschichte

– und wie alles begann

"Damals im Studium hätten wir niemals gedacht, dass aus unserem Studentenprojekt ein Startup wird"

Adrian, Mitgründer von Airpaq
Man nehme...

...eine 100 Jahre alte Nähmaschine, Autoabfall von einem nah gelegenen Schrottplatz, viel Geduld, zwei gute Freunde und schafft daraus etwas Großartiges. Adrian und Michael erzählen, wie Airpaqs Erfolgsgeschichte im Jahr 2015 begann.

"Unser Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die unsere Kunden ökologisch, ethisch und ästhetisch überzeugen."

Michael, Mitgründer von Airpaq
2015
Rückblick an den Anfang

Unsere Geschichte beginnt im September 2015, als wir aus Zufall in dasselbe Apartment in Rotterdam zogen, um unseren Master ‘Strategic Entrepreneurship’ zu beginnen.

Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden und uns auch gleich als Team für die im ersten Kurs anstehende Gruppenarbeit zusammengetan. Die Aufgabe hieß, sich ein Recycling-Projekt zu überlegen. Also gingen wir auf einen Schrottplatz, um Inspirationen zu sammeln. Während wir durch das Labyrinth von gestapelten Autos schlenderten, kamen uns so viele Ideen: Man könnte Sessel aus Lkw-Reifen machen oder Zylinderköpfe zu Kerzenständern verarbeiten. 
Dann aber entdeckten wir einen Airbag und waren gleich begeistert von der Haptik des hochwertigen Materials. „Daraus einen Rucksack herstellen“, dachten wir uns und die Idee für Airpaq war geboren. 

"Neben der persönlichen Erfüllung, die wir durch unser Unternehmen erlangen, hoffen wir, einen Teil zu einem nachhaltigen Bewusstsein in der Modewelt beizutragen."

Adrian, Mitgründer von Airpaq
Blutige Finger und viel gelernt

Wir verließen den Schrottplatz und nahmen für acht Euro einen Airbag, Sitzgurte und andere Materialien aus einem alten Kleinwagen mit. Noch am selben Tag legten wir mit dem Nähen los, auch wenn keiner von uns je vorher genäht hatte. Wir schafften es, einen Prototyp zu erstellen, den wir am nächsten Tag unseren Kommilitonen präsentierten. Wir waren stolz auf unser Ergebnis und die überaus positiven Reaktionen der anderen Studenten beflügelten uns so sehr, dass wir nicht mehr von der Idee ablassen konnten. Kurz darauf folgte unser erstes Investment: Eine 100 Jahre alte Singer-Handnähmaschine, die wir in einem Secondhandladen für 10 Euro erstanden. Auch in der weiteren Zeit unseres Masters verbrachten wir unzählige Stunden an unserer treuen alten Singer-Nähmaschine und konnten unser Projekt in zahlreichen Kursen weiter nutzen und verbessern. Das brachte uns wichtiges Feedback von Kommilitonen und Professoren und den ein oder anderen hilfreichen Kontakt. Nach einem sehr lehrreichen und intensiven Jahr schlossen wir in Rotterdam somit nicht nur mit einem Master ab, sondern auch mit einem guten Fundament für den Start in die Selbstständigkeit. 

"Wir hoffen wirklich, mit unserem Produkt etwas entwickelt zu haben, das unsere Kunden in seiner Gesamtheit überzeugt. 
Für uns ist es viel mehr als nur ein Rucksack."

Michael, Mitgründer von Airpaq
2016
Nach dem Abschluss

Nach dem Einreichen unserer Masterarbeit wollten wir keine Zeit verlieren und machten sofort weiter mit der Arbeit an unserem Projekt. Es gab noch viel zu tun, um Airpaq auf den Markt zu bringen. Wir mussten offiziell ein Unternehmen gründen, verlässliche Quellen für unsere Materialien suchen, die Prototypen finalisieren und professionalisieren, einen erfahrenen und passenden Produktionspartner finden, eine Webseite erstellen, Content kreieren. Kurz gesagt, die Liste war endlos. Auch wenn manche Aufgaben schwerer waren als erwartet und nicht immer alles wie am Schnürchen lief, hat es uns insgesamt unfassbar viel Spaß gemacht. Wir hoffen mit unserem kleinen Unternehmen, wenigstens einen kleinen Teil für den Umweltschutz beizutragen und vielleicht ein nachhaltiges Bewusstsein in der Modewelt zu fördern. Wir möchten mit unserer Idee und Produkten auch andere so begeistern, wie wir es sind. Für uns ist es viel mehr als nur ein Rucksack.

2017
Kampagne in Rekordzeit

Um unserer nachhaltiges Startup zu gründen, brauchten wir die Unterstützung von vielen Menschen, die von unserer Idee überzeugt sind. Von wirklich sehr vielen. Wir entschieden uns für eine Crowdfunding-Kampagne über die Plattform Kickstarter.

Innerhalb von nur 30 Tagen erzielten wir ein unglaubliches Ergebnis: 509 Unterstützer spendeten ganze 69.802 €, damit wir aus unserem Studentenprojekt ein Unternehmen machen konnten. 

2018 bis heute
Investment in die Zukunft

Mit dem erzielten Kapital konnten wir die entstandenen Kosten aus der Produktentwicklung ausgleichen und in Produktion mit unserem ersten ‚Airpaq‘ Modell gehen. Jeden weiteren Gewinn investierten wir erneut in unser junges Unternehmen. 

Seitdem hat sich viel getan: Es sind weitere Rucksack-Modelle dazugekommen, Bauchtaschen Turnbeutel und mehrere Accessoires.  

Erfahre noch mehr über unsere Mission, Ressourcen und Produktion